Der West Highland White Terrier

 

 
Der West Highland White Terrier gehört weltweit, und seit einigen Jahren auch in Deutschland zu den beliebtesten Terrierrassen. Niemanden, der die wirklichen Vorzüge des Weißen Hochländers kennt, kann dies verwundern, verkörpert dieser ungemein attraktive Nachfahre der alten schottischen Jagdterrier doch nach wie vor eine faszinierende Mischung aus Selbstbewußtsein und Freundlichkeit, Charme und Härte, Intelligenz und Aktivität.

Die Begründer aller drei Linien bauten ihre Zucht auf weißen bzw. hellsandfarbenen Welpen auf die in den Würfen der schottischen Arbeitsterrier immer wieder auftauchten. Diese Hunde, die sich schon aufgrund ihrer Farbe besonders gut für die Jagd auf Fuchs, Dachs und Otter eigneten. da sie auch von weitem nicht mit diesen Tieren verwechselt werden konnten, wurden im übrigen - wegen der seinerzeit bestehenden Vorurteile gegenüber weißen Arbeitsterriern - hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und Wesensfestigkeit einer besonders scharfen Auslese unterzogen.

Die Anerkennung der Rasse unter ihrem heutigen Namen durch den englischen Kennel Club erfolgte im Jahre 1907, nachdem 1904 bereits der West Highland White Terrier Club und 1906 der West Highland White Terrier Club of England gegründet worden waren.

 
 

Der erste West Highland White Terrier wurde 1910 in das damalige deutsche Terrier-Zuchtbuch eingetragen; die Einrichtung eines eigenen Zuchtbuchs für die Rasse erfolgte 1925. Danach führte die Rasse noch lange Zeit ein Schattendasein, bis Mitte der 70er Jahre ihre Popularität auch in Deutschland rapide anstieg. Diese Popularität beruht nicht zuletzt auf dem besonders attraktiven Erscheinungsbild und dem faszinierenden Wesen des Westies. Ein typischer Westie ist charmant, fröhlich. unerschrocken und robust - ein Hund, den man zum Selbstbewußtsein nicht erst ermuntern muß. In der Familie ist er ein gelehriger, liebenswürdiger und ausdauernder Begleiter. der mit Charme, Raffinesse und Beharrlichkeit versucht, seinen Kopf durchzusetzen. Er ist ein friedlicher Meutehund, unkompliziert. anpassungsfähig und kinderlieb, dabei ausgesprochen wachsam und nach wie vor mit einem ausgeprägten Jagdinstinkt ausgestattet. Sein ursprünglicher Verwendungszweck als Meutehund auf der Jagd erforderte Toleranz und Verträglichkeit gegenüber anderen Meutemitgliedern - auch heute darf ein Westie kein Raufer sein; darüber hinaus waren und sind West Highland White Terrier ,auch keine Kläffer.

Der Westie ist heute im übrigen problemlos sogar in der Stadt in einer Etagenwohnung zu halten, wenn er auf Spaziergängen genügend Bewegungsmöglichkeiten findet.

Bei der Zucht müssen die Eigenschaften, die den Westie zu einem selbstbewußten, aktiven Familienmitglied machen, als Zuchtziele einen ebenso hohen Stellenwert besitzen wie die Zucht auf ein standardgerechtes Aussehen.

Die wichtigsten Merkmale des typischen Erscheinungsbildes eines West Highland White Terriers sind im folgenden dargestellt:

Ein typischer Westie soll ein kompakter, kräftig gebauter Hund sein, dem man seine Aktivität, seine Beweglichkeit und sein Selbstvertrauen ansieht. Er hat starke Knochen und muskulöse Läufe, seine Bewegungen sind kraftvoll, frei, harmonisch und raumgreifend.

 
 

Der Kopf prägt das Gesamtbild eines Westies in besonderer Weise: Er ist insgesamt nicht lang mit relativ breitem Oberkopf und breitem Fang, der nicht spitz zulaufen soll. Der Stirnabsatz ist deutlich erkennbar. Der ganze Kopf wird von dichtem Haar bedeckt (,,Chrysanthemenkopf“). Die Augen sind von mittlerer Größe, gut im Schädel eingebettet, nicht rund und so dunkel wie möglich. Sie haben einen wachsamen, intelligenten, durchdringenden Ausdruck (,,keen expression"). Die Augenlider sind schwarz pigmentiert.

Die Ohren sind klein und spitz zulaufend, keinesfalls seitlich angesetzt und werden aufmerksam getragen. Die Zähne des Westies sind ausgesprochen groß im Verhältnis zur Körpergröße des Hundes und lassen erkennen, zu welchem Zweck die Rasse ursprünglich gezüchtet worden ist. Die Nase muß schwarz sein.

Der Körper des Westies ist quadratisch aufgebaut, der Rücken deutlich kurz, der Brustkorb tief. Der Hals ist lang und muskulös. Die Läufe sind kurz, gerade und stark bemuskelt. Die Schulterblätter sind flach und schräg gelagert, die Hinterhand ist gut gewinkelt und flexibel. Die Pfoten müssen rund sein und dick gepolsterte Ballen haben. Krallen und Ballen sollen vorzugsweise schwarz sein.

Die Rute darf nicht kupiert werden.
Sie ist hoch angesetzt, 13-15 cm lang, kräftig und wird aufrecht getragen.

Das Haar des West Highland White Terriers ist rein-weiß; es besteht aus hartem, glattem Deckhaar und kurzer, weicher Unterwolle. Die optimale Haarqualität ist jedoch nur dann zu erreichen, wenn der Hund alle 8 bis 12 Wochen fachgerecht getrimmt (nicht etwa geschoren!) und möglichst täglich gebürstet bzw. gekämmt wird. Die Widerristhöhe beträgt etwa 28 cm.

 
 

Da die Beliebtheit der Rasse den Westie leider schon fast zum Modehund hat werden lassen, tritt nur zu häufig gezielte Vermehrung an die Stelle verantwortungsbewußter Zucht. Interessenten sollten sich deshalb rechtzeitig und sorgfältig über die Rasse informieren, um Züchtern ein kritischer Partner zu sein und seriöse Züchter von Händlern unterscheiden zu können.

Ein typischer Westie ist charmant, fröhlich, unerschrocken und robust - ein Hund, den man zum Selbstbewußtsein nicht erst ermuntern muß. In der Familie ist er ein gelehriger, liebenswürdiger und ausdauernder Begleiter, der mit Charme, Raffinesse und Beharrlichkeit versucht, seinen Kopf durchzusetzen. Er ist ein friedlicher Meutehund, unkompliziert, anpassungsfähig und kinderlieb, dabei ausgesprochen wachsam und nach wie vor mit einem ausgeprägten Jagdinstinkt ausgestattet. Sein ursprünglicher Verwendungszweck als Meutehund auf der Jagd erforderte Toleranz und Verträglichkeit gegenüber anderen Meutemitgliedern auch heute darf ein Westie kein Raufer sein; darüber hinaus waren und sind West Highland White Terrier auch keine Kläffer.

Der Westie ist heute im übrigen problemlos sogar in der Stadt in einer Etagenwohnung zu halten, wenn er auf Spaziergängen genügend Bewegungsmöglichkeiten - vorzugsweise im Spiel mit Artgenossen findet.


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